Eisenbahnüberführung Schmidtstedter Knoten in Erfurt

Im Zuge der Strecke 6340 Halle (S) – Guntershausen wurde in unmittelbarer Nähe zum Erfurter Hauptbahnhof die südliche Erweiterung der Eisenbahnüberführungen am Schmidtstedter Knoten erforderlich. Die Gesamtmaßnahme beinhaltete hierbei den teilweisen Rückbau und die Erweiterung der EÜ Schmidtstedter Knoten in km 108,000 um eine Randkappe, einen Randbalken mit Randkappe und zwei WIB-Überbauten, den teilweisen Rückbau und die Erweiterung der EÜ Flutgrabenbrücke um einen VFT-Rahmen sowie den Neubau einer Stützwand.

Die EÜ Flutgrabenbrücke wurde als Verbundrahmenbauwerk, bestehend aus zwei getrennten Überbauten mit je 4 Verbundfertigteilträgern mit zusätzlicher Ortbetonergänzung errichtet. Die Fertigteilträger wurden aus einem geschweißten, offenen Stahlprofil mit einer variablen Höhe zwischen 1,40 m in Feldmitte und 2,20 m am Auflager sowie einem 15 cm dicken Betonflansch werkseitig hergestellt. Auf der Baustelle erfolgte der Rahmenschluss durch Betonage der 35 cm dicken Ortbetonergänzung.

Durch den infolge des Verlaufs des Flutgrabens gebogene Form des westlichen Widerlagers variiert die Spannweite des Bauwerkes zwischen 30,36 m und 33,88 m. Das Bauwerk wurde auf Bohrpfählen ø120 cm gegründet

Bauzeit 2010-2011
Stützweite 30,36…33,88m
Breite 18,95m
Konstruktionshöhe 1,90…2,70m
Brückenfläche 602m²
Baustoffe

S 355 J2 (Stahlträger)

C 45/55 (Fertigteil)

C 30/37 (Unterbauten

Bauherr DB Netz AG
Bauausführung Ibb- Ingenieur- Brücken- und Tiefbau GmbH
Leistungen

Ausführungs- und Genehmigungsplanung

Bearbeiter

Dipl.-Ing. S. Wendelin

Dipl.-Ing. S. Teich