Eisenbahnüberführung Verbindungsstraße in Weinböhla

Der Streckenabschnitt Abzw. Az – Weinböhla der Strecke 6248 Dresden – Elsterwerda war Bestandteil der ABS Leipzig – Dresden und war für eine Geschwindigkeit von 200 km/h auszubauen.

In diesem Zusammenhang war im km 17,277 (DE) der vorhandene Bahnübergang rückzubauen. Als Ersatz war im km 17,617 (DE) eine Eisenbahnüberführung einschließlich der erforderlichen Zufahrtsrampen zu errichten.

Die Baumaßnahme konnte nur unter Vollsperrung der Bahnstrecke erfolgen. Die Herstellung erfolgte innerhalb einer Baugrube aus einfach rückverankerten Spundwänden.

Das Bauwerk liegt im Grundwasser und war daher als wasserundurchlässig auszubilden. Zusätzlich waren die Trogelemente der Zufahrtsrampen gegen Auftrieb zu sichern. Hierzu kamen GEWI-Einstabpfähle zum Einsatz, die in dem anstehenden kompakten Mergelstein abgeteuft wurden.

Bauzeit 2010-2011
Konstruktionstyp Stahlbetonvollrahmen
Stützweite 15,84m
Konstruktionshöhe 1,28m
Brückenfläche 262,38m²
Baustoffe

Fundament C35/45

Widerlager C35/45

Überbauten C30/37

Bauherr DB Netz AG
Bauausführung ARGE Weinböhla
Leistungen Ausführungs- und Genehmigungsplanung
Bearbeiter

Dipl.-Ing. S. Wendelin

Dipl.-Ing. S. Teich