Feuerwache Bad Homburg | Bad Homburg | 2008 Schlauchturm Feuerwache Bad Homburg Eingang von der Dietigheimer Straße Querschnitt Gebäude 1 Grundriss Gebäude 1 Ebene 01

Feuerwache Bad Homburg

Das teilunterkellerte drei- und viergeschossige Gebäude 1 mit Aufstockungsmöglichkeit im Bereich der Achsen 1-4/A-D und 4-11/A-B wurde in konventioneller Massivbauweise errichtet.

Aufgrund der Lage in der Erdbeben-Übergangszone 0 und der Bedeutungskategorie IV des Gebäudes ist die Tragstruktur ein monolithischer Stockwerkrahmen aus Stahlbeton. Die Stahlbetondecken spannen zweiachsig zwischen tragenden Wänden und Stahlbetonstützen und wurden mit der "Finiten-Element-Methode" nachgewiesen.

Gegründet wurde das Gebäude 1 über eine elastisch gebettete Bodenplatte mit in gut tragfähigen Kiesen oder dem anstehenden Saprolit. Die Gründung der Stahlbetonstützen in Achse A/6-I-17 und Achse D/5-17 erfolgte über freitragende Fundamentbalken auf Pfahlkopfbalken und Bohrpfählen mit einem Durchmesser von 75 cm.   Eine Gebäudefuge in Achse 2/E-F trennt den 23 m hohen Schlauchturm vom flachen Gebäude 2. Die 70 cm dicke Stahlbeton-Bodenplatte des Schlauchturms steht auf Bohrpfählen Ø 88cm, die bis in den tragfähigen Felszersatz reichen.

Bauzeit2006-2008
Brutto-Rauminhalt36.000 m³ Gebäude 1
9.600 m³ Gebäude 2 +Schlauchturm
Gesamtbaukosten21 Mio. €
Leistungsphasen4-6 § 49 HOAI
BauherrStadt Bad Homburg
Architekten, Entwurf
Architekten, AP
Möckel + Liersch, Recklinghausen
APD ARCHITEKTEN PARTNER DARMSTADT
BauausführungLEONHARD WEISS GmbH & Co.KG
PrüfingenieurDipl.-Ing. Martin Kaiser, Bad Homburg
BearbeitungNL Bad Homburg, vorm. JASPER + PARTNER