Ansicht Längsschnitt

Eisenbahnüberführung bei Walddrehna

Das bestehende Ziegelgewölbe unterführte einen Wirtschaftsweg und wurde abgebrochen. Die alte Eisenbahnüberführung besaß eine lichte Weite von 4,00m und eine lichte Höhe von 3,70m. Es wurde ein Ersatzneubau in Form eines Stahlbetonrahmens mit Parallelflügeln geplant, der in 2. Bauabschnitten hergestellt wurde.

Während der Bauphasen  blieb die Strecke eingleisig befahren. Die Ableitung des Oberflächenwassers erfolgte über Entwässerungsmulden, die vor der Aufkantung verlegt wurden  und das Wasser in die Rauhbettmulden am Flügelende auf der Böschung abführten.

Der Ersatzneubau erfolgte im Zuge des Streckenausbaues Berlin-Elsterwerda. Im 1. Bauabschnitt wurde das östliche (bahnlinke) Gleis 802 mit dem entsprechenden Überbau hergestellt. Im 2. Bauabschnitt erfolgt die Komplettierung der EÜ. Beide Bauabschnitte  waren spiegelsymmetrisch und wurden durch eine Raumfuge getrennt. Die lichte Rohbauhöhe betrug  4,20m und die lichte Breite 4,00m. Die Durchfahrtshöhe beträgt mindestens 3,70m. Nach Abbruch des bestehenden Bauwerkes hatte sich herausgestellt, dass der anstehende Boden für eine Flachgründung nicht tragfähig war. Es wurden daraufhin verpresste duktile Rammpfähle der Fa. Bauer ausgeführt.

Bauzeit 2003
Konstruktionstyp Stahlbeton-Vollrahmen
Stützweite4.45 m
Konstruktionshöhe3.70 m
BaustoffeB 35 BSt 500 S
Bauherr

Deutsche Bahn AG

BauausführungIbb- Ingenieur-,Brücken-, Tiefbau GmbH
Leistungen

Ausführungs- und Genehmigungsplanung

BearbeiterDipl.-Ing. M. Tasche