Fotomontage Ansicht von Süden-2003 Ansicht der Strombrücke Südseite von Westen Lageplan

Eisenbahnüberführung Kösserner Viadukt

Das „Kössern-Viadukt“ wurde im Jahre 1937 erbaut und überführt die Bahnverbindung zwischen Borsdorf und Coswig über die Mulde. Der Brückenzug zieht sich von Nord-Westen nach Süd-Osten mit einer Länge von ca. 320m durch das flache Muldental.

Die ehemals zweigleisige Strecke wird in getrennten Stahltrögen, die als Einfeldträger ausgeführt wurden, über das Flusstal geführt. Die Feldlängen variieren im Vorland zwischen 18m und 20m. Die Stützweiten der drei Trogfelder über die Mulde betragen ca. 28m.

Aufgrund des Bauwerksalters und unzureichender Ausbesserungsarbeiten sind erhebliche bauliche Schäden aufgetreten. Vor allem die Hauptträger befinden sich in einem sehr schlechten Zustand und können somit den zukünftigen Nutzungsanforderungen nicht mehr gerecht werden. Die Brückenpfeiler mit einer Höhe von ca. 3,50m und einer Dicke von ca. 2,00m bestehen aus Natursteinmauerwerk und wurden im oberen Teil durch Beton ergänzt. Durch die Einwirkungen der Mulde sind verschiedenste Bereiche von Kolkbildungen und Ausspülungen betroffen.

Der Wunsch, die Strecke durchgehend mit einer Geschwindigkeit von 120km/h zu befahren, bedingt einen an diese Geschwindigkeit angepassten Trassenverlauf. Die Anpassung der Kurvenradien erfordert eine Streckenführung in veränderter Lage.

Planungszeitraum2006-2007 
Strecke
6386 Borsdorf-Coswig
LeistungenEntwurfsplanung
Bearbeiter
Dipl.-Ing. M. Winkler