Traggerüst 2008 2008 2008 Oderbrücke - Vorlandbrücke 2011 Oderbrücke - Netzwerkbogenbrücke für Stromöffnung mit nachträglich eingebauter Querverspannung zur Schwingungsdämpfung | 2011

Eisenbahnüberführung Oderbrücke bei Frankfurt an der Oder

Der Ersatzneubau der Oderbrücke mit einer Gesamtstützweite von 448 m gliedert sich in je einen Vorlandbrückenzug auf polnischer bzw. deutscher Seite sowie eine Strombrücke zur Querung des Oderhauptarms.
Die Vorfertigung der Netzwerkbogenbrücke für die Stromöffnung wurde auf dem polnischen Vorlandbereich seitlich der vorzufertigenden Vorlandbrücke durchgeführt. Hierfür wurde ein Montage-Traggerüst eingesetzt, dass die Montage des Stahlüberbaus aus mehreren Schüssen erlaubt.
Nach Fertigstellung des Stromüberbaus wurde dieser von Transportfahrzeugen (KA-MAGS) parallel zur Bauwerksachse verfahren, an Pontons übergeben und abschließend in die endgültige Lage eingeschwommen.

Da Montage und Transport höhenmäßig in Endlage erfolgen sollten, war das Traggerüst für die erforderliche Höhe von 27,90 mHN vorzusehen.
Als Traggerüst kam das PIZMO-Pfeilergerät zum Einsatz. Das PIZMO-Pfeilergerät ist eine zerlegbare Stahlfachwerkonstruktion, welches ursprünglich in Tschechien entwickelt und ab 1977 bei der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR verwendet wurde. Die Lasteinleitung in den Baugrund erfolgte über Flachgründungen. Insgesamt wurden sieben Montagehilfsachsen  errichtet. Im Bereich der Montagehilfsachsen waren Zugglieder vorgesehen, die den Stromüberbau während der Montage in seiner Längsrichtung sicherten.

 

Bauzeit2008-2009
BauherrDB Projektbau GmbH
BauausführungArge Oderbrücke
Leistungen

Ausführungs- und Genehmigungsplanung der Traggerüste

Bearbeiter

Dipl.-Ing. S. Wendelin