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Eisenbahnüberführung über den Röderneugraben

Mit dem Ausbau der Bahn-Strecke 6248 ist der Abschnitt Abzweig Kottewitz (a) – Großenhain Berliner Bf (a) komplett zu erneuern. Zur Herstellung der Regelmaße auf der unterführten Strecke 6252 im Bereich des ebenfalls zu erneuernden Kreuzungsbauwerkes war eine Anhebung der Gradiente er-forderlich. Daraus und aufgrund einer neuen Linienführung für v = 200 km/h resultierte das Erfordernis die vorhandene EÜ über den Röderneugraben aus dem Jahr 1907 abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Das neue Bauwerk wurde im Rahmen eines Sondervorschlags als flach ge-gründeter Stahlbetonhalbrahmen mit einer Stützweite von 20,40 m errichtet. Der Rahmenriegel ist hierbei gevoutet ausgebildet, um so die Beanspruchungen im Feld günstig beeinflussen zu können.

Die Rahmenstiele bilden Kastenwiderlager mit gleisparallelen Flügeln. Deren Herstellung erfolgte zum Schutz vor Hochwasserereignissen innerhalb von Spundwandkästen mit Unterwasserbetonsohle.

 

http://www.d-ing.de/uploads/Projektberichte/2%2016%201%2031029%20_%20E%C3%9C%20R%C3%B6derneugraben.pdf

Bauzeit2017
KonstruktionFlach gegründeter Stahlbetonhalbrahmen mit gevoutetem Rahmenriegel
Stützweite20,40 m
Breite12,75 m
Konstruktionshöhe1,22 ... 2,02 m
Lichte Höhe
7,44 m
BaustoffeBeton C 40/50 (Überbau)
Beton C 35/45 (Unterbauten)
Anzahl der Gleise2
Leistungsphasen5 § 43; 3 (tlw.), 4-5 § 49 HOAI
BauherrDB Netz AG
BauausführungARGE Großenhain-Kottewitz
BearbeiterDipl.-Ing. Stefan Wendelin
Dipl.-Ing. Matthias Dittmann