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Eisenbahnüberführung über die Röder

Mit dem Ausbau der Strecke 6248 Dresden – Elsterwerda war der Abschnitt Abzw Kottewitz (a) – Großenhain Berliner Bf (a) komplett zu erneuern. Auf-grund einer neuen Linienführung für v= 200 km/h resultiert das Erfordernis, die vorhandene EÜ über die Röder aus dem Jahr 1900 abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Das neue Bauwerk besteht aus zwei nebeneinander liegenden, einfeldrigen Stahlverbundhohlkästen, welche auf flach gegründeten Kastenwiderlagern (auf einer Unterwasserbetonsohle) gegründet sind. Die Stützweite der Überbauten beträgt exakt 30,00 m.

Der Querschnitt der beiden Überbauten, welche jeweils ein Gleis über den Fluss Röder überführen, ist ein Stahlverbundhohlkasten mit einer Kon-struktionshöhe von 2,29 m und einem Achsabstand der Hohlkastenstege von 2,80 m. Die Dicke der Betonplatte beträgt 30 cm und ist über Kopfbolzen-dübel mit dem Stahlkasten verbunden. Der Hohlkasten wird durch im Abstand von 3,0 m angeordnete Querschotte ausgesteift und über Endquerträger-schottbleche auf Elastomerlagern statisch bestimmt gelagert.

http://www.d-ing.de/uploads/Projektberichte/2%2016%201%2031032%20_%20E%C3%9C_%C3%BCber_die_R%C3%B6der.pdf

Projektdaten
Bauzeit2017
KonstruktionVerbundhohlkasten-Einfeldträger
Stützweite30,00 m
Breite6,255 m (je Überbau)
Konstruktionshöhe2,29 m
Lichte Höhe
5,09 m
Baustoffe

S 235 J2+N;

C 35/45 (Überbauten),

C 30/37 (Unterbauten

Anzahl der Gleise2


Beteiligte

Bauherr DB Netz AG
BauausführungARGE Großenhain-Kottewitz
Bearbeiter

Dr.-Ing. Stephan Teich

Dipl.-Ing. Stefan Wendelin

Dipl.-Ing. Matthias Dittmann