Bassin nachher-2005 Stützmauer nachher-2005 Stützmauer nachher-2005 Stützmauer Bestand-2004 Bassin Bestand-2004

Sanierungsmaßnahme Großsedlitz

Die beiden Bassins liegen symmetrisch zur Hauptachse zwischen Eisbassin und Waldkaskade. Einige Fugen des gestalteten Sandsteinrings hatten sich geöffnet. Der Beckenboden war mit Rechteckplatten ausgelegt. Durch Sackungen und Setzungen lagen die Sandsteinplatten wellig und verkantet.

Um die alten Bausteine und Platten dauerhaft wiederzuverwenden, wurde ein Stahlbetonbassin hergestellt. In Mörtel verlegt kleiden die Sandsteinelemente die Betonwanne aus. Zur Gewährleistung der Frostsicherheit wurde die Stahlbetonwanne auf ein abgestuftes und verdichtetes Mineralgemisch aufgesetzt. Auf einer Sauberkeitsschicht von ca. 7,0cm wurde die Stahlbetonwanne in WU-Qualität mit umlaufender Schürze betoniert.   

Die Stützmauer, die die Bassinebene zum ansteigenden Gelände hin abgrenzt, bestand aus vier sichtbaren Reihen regelmäßig behauenen Sandsteinquadern. In großen Bereichen war das Verblendmauerwerk völlig zerstört. Die Schäden an der Wand waren witterungsbedingt bzw. ließen sich auf Frostschäden resultierend aus Staunässe herleiten.

Bedingt durch die großen Schädigungen war es sinnvoll, die Stützmauer neu zu errichten. Die gemauerte Sandsteinvorsatzschale war erdseitig mit Beton zu einer ca. 55,0cm dicken Schwergewichtswand zu ergänzen. Die Stützwand wurde frostsicher gegründet. Hierzu war ein Betonfundament (B25) 80,0cm tief und ca. 60,0cm breit hergestellt.

Bauzeit2004-2005
ArchitektJens-Uwe Anwand, Büro für Architektur und Denkmalpflege
AuftraggeberSIB DD
LeistungenAusführungs- und Genehmigungsplanung
BearbeiterDipl.-Ing. M Tasche