Tempel Ostrale Ansicht bei Nacht Ansicht Grundriss

Tempel Ostrale′09 in Dresden

Im Rahmen der Ostrale war ein Tempelbau aus Holz und Europaletten geplant.

In seiner Proportion  sollte er der Akropolis nachempfunden werden und  dabei die konstruktive Beschaffenheit des Tempels in einen zeitgenössischen Baustoff zu übersetzen und gleichzeitig zu verfremden. Die Europalette, als Sinnbild von Warentransport in einem vereinten und vereint regulierten Europa, wird transformiert zum Baustein, aus dem sich die Replik eines antiken Idealbildes zusammensetzt. Die innovative Konstruktionsform sollte einen neuen, zweckentfremdeten Zusammenhang erzeugen.

Aus der Ferne betrachtet hätte sich bei Nacht das beeindruckende Bild einer den Trümmerberg besetzende, fremdartig leuchtende Akropolis ergeben.

Insgesamt wären 628 Europaletten verbaut worden.

Das Projekt konnte leider nicht verwirklicht werden, da die notwendigen Stabilisierungsmaßnahmen aufgrund der hohen Windlasten auf dem Trümmerberg nicht durch den vorgesehenen finanziellen Rahmen abgedeckt waren.

Planungszeit
2009
Baustoffe
Holz
ArchitektMatthias Korntheuer
BauherrOstrale
BearbeiterDipl.-Ing. R. Hänel