Einbringen der Nägel-2006 Einbringen der Nägel-2006 Querschnitt Bereich 1 Längsschnitt

Römertalviadukt-Sicherung Böschung

Am Widerlager Werdau geht das Römertalviadukt in einen Damm über.

Die Dammstandsicherheit war nicht gewährleistet, daher wurde seitens des EBA verlangt, mittels Ertüchtigungsmaßnahmen die Standsicherheit zu erhöhen. Ein Neubau der Stützwand wurde aus verschiedenen Gründen verworfen, darum wurde der Böschungsbereich über der Stützmauer mit Bodennägeln gesichert.

Der etwa 43 m lange zu ertüchtigende Abschnitt über der Stützmauer wurde in zwei Bereiche geteilt. Der Bereich 1 erstreckt sich über die Länge, in der das Römertalviadukt im Damm eingegraben ist und der Damm daher keine Eisenbahnlasten aufnimmt. Bereich 2 schließt sich dem Bereich 1 an und nimmt Eisenbahnlasten auf.  Daher wurden dort insgesamt fünf Lagen von Nägeln gegeneinander versetzt mit einem horizontalen Abstand von 1,20m eingebracht. Die Längen differierten von 8,00 bis 12,00 m. Die Nägel wurden nicht vorgespannt und endeten mit etwa 10cm Überstand frei. Die geplanten Nägel hatten einen Durchmesser von 3,0cm und wurden allseits mit etwa 4,0cm Zementsteinüberdeckung versehen.

Vor der Wand wurde die bestehende Entwässerungsleitung auf DN 500 vergrößert und daher neu verlegt.

Bauzeit2006
BauherrDB Projekt Bau GmbH
BauausführungSächsische Bau GmbH
LeistungenAusführungs- und Genehmigungsplanung
BearbeiterDipl.-Ing. M. Tasche