2003 2003 2003 neue Bohrpfahlwand-2004 2005

Eisenbahnüberführung Römertalviadukt bei Werdau

Die bestehende Fahrbahnwanne wurde auf kompletter Viaduktlänge abgebrochen und durch eine neue Stahlbetonwanne entsprechend der Regelfahrbahngeometrie nach DS 804 ersetzt. Es wurden beidseitig Randkappen mit aufgesetztem Kabeltrog hergestellt.

Über den Pfeilern I, IV, VII und X kragt die Fahrbahnplatte beidseitig aus, um Aufsetz-Rahmenflachmaste U140 zu befestigen. Kurz vor dem Widerlager Werdau werden zur Befestigung von zwei Aufsetz-Winkelmasten zwei weitere Auskragungen hergestellt.

Durchgehende Querfugen sind alle 7,08m in den Viertels- und Dreiviertelspunkten der Gewölbestützweite  angeordnet. Die Plattenlänge in Gleisrichtung entspricht daher dem halben Pfeilerabstand. Diese Querfugenanordnung (als Raumfugen ausgebildet) gewährleistet eine gleichmäßige Gewölbebelastung und lässt die Wanne als nicht tragendes Element wirken.

Die neue Bohrpfahlwand am WL Dresden dient der Viaduktverlängerung, die aufgrund der geplanten flacheren Böschung (Neigung 1:2,20) nötig wurde. Dazu wurde auf beiden Seiten der Strecke je 12 Bohrpfähle eingebracht, die gegeneinander verspannt sind.

 

Bauzeit2003-2004
Konstruktionstypmassiv
Länge13×14,16m
Strecke6258 Dresden-Werdau, km 135,625
Baustoffe

Widerlager, Pfeiler und Gewölbe aus Mauerwerk/Naturstein

Fahrbahnplatte Stahlbeton

Bauherr

DB Projekt Bau GmbH

BauausführungSächsiche Bau GmbH
Leistungen

Ausführungs- und Genehmigungsplanung

BearbeiterDipl.-Ing. M. Tasche