Kreuzungsbauwerk Falkenberg

Das Kreuzungsbauwerk wurde in der Grundsubstanz der beiden Widerlager und eines massiven Mittelpfeilers vor ca. 100 Jahren als zweigleisiges Bauwerk errichtet. Die Überbauten bestanden aus „Blechträgerbrücken auf vier Stützen“. Die gusseisernen Stützen wurden in den Jahren 1913-1914 durch gemauerte massive Wandscheiben ersetzt.

Nach dem 2. Weltkrieg mussten die bestehenden Stahl- und WiB-Überbauten erneuert werden, die später aufgrund von Schädigungen durch Hilfsbrücken ersetzt wurden.

Infolge des schlechten Zustands mussten 5 der 6 Bahnsteigtreppen gesperrt werden. Die obere Gleislage wurde gegenüber dem Bestand in Höhe und Lage verändert. Im Endzustand wurden mit dem Kreuzungsbauwerk nur noch zwei Gleise mit einem Gleisabstand von 4,50 m über die unteren Strecken überführt. Das neue Kreuzungsbauwerk besitzt getrennte Konstruktionen für die Gleisbrücke und die Bahnsteigbrücken.Die unteren Bahnsteige 4 und 5 werden nicht mehr über das Krbw an die oberen Bahnsteige angebunden. Während der Baumaßnahme wurden  die unteren Bahnsteige soweit verkürzt, dass im Kreuzungsbereich kein Bahnhofsverkehr abgewickelt wurde und die Bahnsteige im Baufeld für Reisendenverkehr gesperrt waren.

Bauzeit 2006
Konstruktionstyp EÜ als Vierfeldrahmen, Bahnsteigbrücken als zweistegiger Plattenbalken
Stützweiten EÜ
8,24 m – 12,29 m – 8,17 m – 12,20 m
Strecke 6345 Halle-Guben
Baustoffe Fundament C25/30, Pfeiler/Wände C30/37, Überbau C35/45
Bauherr DB Netz AG
Bauausführung Sächsische Bau GmbH
Leistungen

Ausführungs- und Genehmigungsplanung

Bearbeiter Dipl.-Ing. A.Grämer