Eisenbahnüberführung Seidnitzer Weg in Dresden

Die bestehende Brücke im km 56,940 auf der Strecke Pirna- Dresden befand sich in einem schlechten baulichen Zustand.

Es wurde ein Ersatzneubau geplant, der in 2. Bauabschnitten hergestellt wurde. Während der Bauphasen blieb die Strecke befahren.

Wesentlich war, dass der im 1. Bauabschnitt hergestellte Brückenteil einen Hilfsflügel zur Baugrubenabgrenzung sowie zur Abfangung des Hilfsbrückenfundamentes im 2. BA besaß. Der Hilfsflügel wurde  wegen den hohen Erddruckbelastungen aus dem Hilfsbrückenfundament mit GEWI-Stählen am gegenüberliegenden Flügel rückverankert. Da dieser Baubehelf als nicht dauerhaft wirkend anzusehen war, mussten vor allem die Flügel für den Zustand im 1.BA (mit Zwischenstützungen) und 2.BA (ohne Zwischenstützungen) bemessen werden.
Der Neubau wurde als Halbrahmen mit senkrechten Flügelwänden ausgeführt.

Bauzeit 2002-2003
Konstruktionstyp Stahlbetonhalbrahmen
Stützweite 10.60m
Konstruktionshöhe 1,31m
Brückenfläche
Baustoffe

Fundament B25

Rahmen B35

Bauherr DB Netz AG
Bauausführung Sächsische Bau GmbH
Leistungen

Ausführungs- und Genehmigungsplanung

Bearbeiter Dipl.-Ing.M.Tasche