Eisenbahnüberführung Weizenmühle in Dresden

Die bestehende Eisenbahnüberführung wurde als vierfeldrige Naturstein-Gewölbebrücke erstellt. Die Gewölbe überspannten die Weißeritz unter einem Kreuzungswinkel von 65° mit einer lichten Weite von 8,49m je mittleren Bogen.

Durch eine Vergleichrechnung konnte die Standsicherheit der Brücke nicht nachgewiesen werden. Die fällige Sanierung der Fahrbahnplatte führte zu dem Entschluss, einen Ersatzneubau zu erstellen. Die Brücke wurde vollständig zurückgebaut und durch eine Stahlbetonrahmenkonstruktion ersetzt. Dieser Neubau ist als Dreifeldbrücke mit parabelförmigem/kreisförmigem Querschnitt des Mit-telbogens ausgebildet. Die lichte Weite der Widerlager des mittleren Bogens beträgt 20,00m. Sie erhält zwei Durchführungen von 2,00m (Dresden) und 3,50m (Werdau) Breite..Der Bogen hat ein Stichmaß von 1,15m und erzeugt eine Überbauhöhe von 2,00m am Widerlager und 0,85m in Brückenmitte. Als zusätzlicher Ausrüstungsgegenstand wurde eine Blaumeisennisthilfe in die Brücke integriert.

Bauzeit 2003
Konstruktionstyp Stahlbetonhalbrahmen
Stützweite 25,30m
Konstruktionshöhe 2,76m
Brückenfläche
Baustoffe B45
Bauherr DB ProjektBau GmbH
Bauausführung Sächsiche Bau GmbH
Leistungen

Ausführungs- und Genehmigungsplanung

Bearbeiter

Dipl.-Ing. R.Hänel

Dipl.-Ing. M.Winkler