Straßenanschluss an höhengleichen Bahnübergang in Dresden

Im Zuge des Ausbaus der Strecke 6258 Dresden Werdau wurde auch der Bahnübergang am Bahn-km 3,817 im Plauenschen Grund umgestaltet.

Hierbei waren die anschließenden Straßen anzupassen bzw. umzuplanen. Es handelte sich um die Zufahrtsstraße „Tharandter Straße“ sowie um die Erschließungen „Zum Felsenkeller“ und „Eiswurmlager“.

Im Einmündungsbereich zum Gewerbegebiet wurde die Tharandter Straße auf ca. 40,0m erneuert. Die Anbindungen des Gewerbegebietes wurden auf ca. 53m angepasst.

Die Bordverläufe für die Ein- und Ausfahrten wurden als 3-teilige Korbbögen nach RAS-K konstruiert. Die Schleppkurven von Sattelzug und Lastzug wurden hierbei zugrunde gelegt.

Der Straßenaufbau erfolgte nach RStO 2001. Aufgrund der hohen Straßenfrequentierung mit Fahrzeugen, deren Achsantriebslast > 10 t ist, wurde Bauklasse III gewählt.

Der Gradientenverlauf wurde maßgeblich durch die Zwangspunkte der Anschlusshöhen der Tharandter Straße sowie durch die Gleishöhen am höhengleichen Bahnübergang vorgegeben. Durch die Anhebung des linken Gleises wurde es zwingend notwendig, die anzuschließenden Straßenhöhen gegenüber dem bisherigen Bestand zu erhöhen.

Bauzeit August- Oktober 2003
Konstruktionstyp Straßenumbau
Straßenlänge 40,00m / 53,00m
Straßenbreite 6,00m-6,80m
Oberfläche Asphalt/Pflaster
Bauherr DB Projekt Bau GmbH
Bauausführung Eichholz
Leistungen Ausführungsplanung
Bearbeiter Dipl.-Ing. B. Dittmann