Stützmauer Königstein

Das bestehende Bauwerk wieß Schädigungen in der oberen Mauerhälfte auf. Der Fugenverband war teilweise aufgelöst, Steine wurden zur Luftseite hin verschoben. An einzelnen Mauerblöcken waren an der Oberfläche Schalen abgeplatzt.

Der erforderliche Sicherheitsraum war bei der bestehenden  Konstruktion nicht gegeben. Bei der Ertüchtigung der Stützmauer wurde der Sicherheitsraum entsprechend der Richtlinienvorgaben wieder hergestellt.

Zur Ertüchtigung der Stützmauer wurde ein neuer Stahlbetonmauerkopf auf den intakten Bereich der Konstruktion aufgesetzt. Der Mauerkopf wurde mittels horizontaler Zuganker mit einer Ankerwand verbunden damit die äußere Standsicherheit der  Stütz­mauer gewährleistet werden kann. Die Ankerwand läuft gleisparallel im Abstand von ca. 5,00m bahnlinks in der Dammböschung.

Zur Herstellung des neuen Mauerkopfs war eine Verbauwand aus Spundbohlen zwischen bahnrechtem Gleis und alter Mauer erforderlich. Die Spundwand wurde mit der Ankerwand über zwei Ankerlagen verbunden. Betriebsbedingt wurde der Zugverkehr  bauzeitig direkt neben der Baustelle bahnrechts geführt. Der neue Mauerkopf wurde also direkt gegen die Spundwand hergestellt.

Bauzeit 2004-2005
Konstruktionstyp neuer Stahlbetonkopf  der durch zwei Ankerlagen und Ankerwand gehalten wird mit Sandsteinverblendung
Länge 134,00m
Höhe 5,50m-8,20m
Baustoffe neuer Mauerkopf Stahlbeton C30/37, BSt 500S neue Verblendschale Sandstein
Bauherr DB Netz AG
Bauausführung Ibb Ingenieur-, Brücken- und Tiefbau GmbH
Leistungen Ausführungs- und Genehmigungsplanung
Bearbeiter Dipl.-Ing. M. Dittmann